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Ausblick Anleihenausblick: Chancen durch hohe Renditen bei anhaltenden Risiken

Das Jahr ist halb vorüber, und die Anleihenmärkte schlagen sich mit den Turbulenzen im Zusammenhang mit dem Irankrieg, den Veränderungen am Arbeitsmarkt und den höheren Konjunkturrisiken herum.

 

„An den Anleihenmärkten sind die Auswirkungen der höheren Energiepreise auf die Inflation zu spüren“, sagt Anleihenportfoliomanager Chitrang Purani. "Sorgen machen mir aber vor allem die Folgen für das Wirtschaftswachstum. Ein Teil der Verbraucher hat wenig finanziellen Spielraum für einen weiteren Inflationsanstieg.“

 

Bislang waren die Anleihenerträge in diesem Jahr eher dürftig. Dank der attraktiven Anfangsrenditen könnte sich das aber in der zweiten Jahreshälfte ändern, weil die zurzeit vergleichsweise hohen Zinsen entweder stabil bleiben oder fallen, was gut für die Gesamterträge wäre.

Anleihen: Mehr laufende Erträge und Diversifikation geht kaum

Abbildung links: Ein Liniendiagramm, das die Yield to Worst des Bloomberg U.S. Aggregate Index von Dezember 2021 bis Mai 2026 zeigt. Im Mai 2026 war die Indexrendite etwa 2,7-mal so hoch wie im Dezember 2021. Abbildung Mitte: Ein Liniendiagramm, das die Duration des Bloomberg U.S. Aggregate Index von Dezember 2021 bis Mai 2026 zeigt. Im Mai 2026 war die Zinssensitivität gemessen an der Duration fast ein Jahr niedriger als im Dezember 2021. Abbildung rechts: Ein Liniendiagramm, das die Federal Funds Rate von Dezember 2021 bis Mai 2026 zeigt. Im Mai 2026 signalisiert der obere Rand der Spanne mit 3,75% etwa 350 Basispunkte mehr Spielraum für Zinssenkungen als im Dezember 2021.

Die Ergebnisse der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Ergebnisse.

Quellen: Capital Group, Bloomberg. Stand 31. Mai 2026. Die Duration ist ein Maß für die Sensitivität der Anleihenkurse gegenüber den Zinsen und wird in Jahren gemessen. Die Yield to Worst ist der niedrigste annualisierte Ertrag, den ein Investor erzielen kann, wenn eine Anleihe entweder vom Emittenten oder vom Anleihengläubiger gekündigt oder bis zur Fälligkeit gehalten wird und es zu keinem Zahlungsausfall kommt. Fed Funds Target Rate: oberer Rand der Spanne. Ein 60/40-Portfolio besteht zu etwa 60% aus Aktien und zu etwa 40% aus Anleihen.

„Die Renditen dürften hoch bleiben, was ein guter Ausgangspunkt für künftige Erträge ist“, sagt Anleihenportfoliomanager Damien McCann. „Seit einigen Jahren sind die zu erwartenden Erträge so attraktiv wie zuletzt vor etwa 17 Jahren.“

 

Zinsstrategie rückt in den Fokus

 

In der ersten Jahreshälfte bestimmten Inflationsbedenken den Anleihenmarkt. Der US-Verbraucherpreisindex (CPI) ist von 2,4% im Februar auf 4,2% im Mai gestiegen, den höchsten Stand seit drei Jahren. Deshalb halten die Marktteilnehmer jetzt eine Zinserhöhung der Fed für wahrscheinlicher als eine Senkung.

Märkte rechnen mit steigenden Leitzinsen. Wir denken aber, dass die Fed abwarten wird.

Ein Liniendiagramm, das die Fed Funds Rate am 31. Mai 2026 sowie die Veränderungen der Markterwartungen für den Dezember 2026 im Zeitraum Januar bis Ende Mai zeigt. Eine gestrichelte horizontale Linie gibt die aktuelle Federal Funds Rate am 31. Mai 2026 wider. Sie liegt bei etwa 3,6%. Eine durchgezogene Linie zeichnet die vom Markt erwartete Federal Funds Rate im Dezember 2026 nach. Im Januar lag sie knapp 3,1%. Dann stieg sie im März stark und schwankte im April. Gegen Ende Mai endet die Linie bei fast 3,75% und damit über dem aktuellen Leitzins.

Quellen: Capital Group, Bloomberg. Stand 17. Juni 2026. Die gezeigte Fed Funds Rate ist der Mittelwert der Zielspanne der Federal Reserve. Vom Markt erwartete Federal Funds Rate auf Grundlage der Futures-Preise. Diese Erwartungen können sich ändern und von den tatsächlichen Zinsentscheidungen der Federal Reserve abweichen.

Allerdings könnten einige Faktoren dazu beitragen, dass die Inflation weniger stark anzieht als in früheren Phasen mit steigender Teuerung. Der Anstieg der Geld- und Kreditmenge ist erheblich flacher als in entsprechenden früheren Phasen, sodass der Preisdruck weniger lang anhalten dürfte. Außerdem scheint der Konsum diesmal schwächer. Die Sparquoten sind weiter niedrig und das Lohnwachstum verhalten. Diese Entwicklungen deuten auf eine begrenzte und möglicherweise selbstregulierende Teuerungsdynamik hin.

 

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt zudem, dass ölbedingte Inflationsschocks bislang die Treasury-Renditen nicht längerfristig beeinflusst haben. Kurzfristig sind sie häufig gestiegen, aber ein Jahr später schien es keinen klaren Zusammenhang zwischen dem ursprünglichen Ölschock und dem finalen Renditeniveau zu geben.

Stabile Kerninflation trotz höherer Energiepreise

Ein gestaffeltes Säulendiagramm, das die Beiträge der Komponenten Kern-Dienstleistungen ohne Wohnkosten, Kerngüter, Wohnkosten sowie Nahrungsmittel und Energie zur 1-Jahres-Verbraucherpreisinflation von Januar 2021 bis Mai 2026 zeigt. In den Jahren 2021–2022 ist die Inflation vor allem aufgrund der Nahrungsmittel- und Energiepreise gestiegen. Danach hat sie sich abgekühlt. Der Beitrag der Wohnkosten war stabil, während der von Nahrungsmitteln und Energie schwankte. 2025 stabilisierte sich die Teuerung. Ab Anfang 2026 stieg sie allmählich.

Quellen: Capital Group, Bureau of Labor Statistics, Bloomberg. Für alle Komponenten wird die Verbraucherpreisinflation gezeigt. Daten bis zum Mai 2026, Stand 10. Juni 2026 (aktuellste verfügbare Daten).

Gemessen am Kern-PCE-Index, dem von der Fed bevorzugten Inflationsmaß, hält sich die Teuerung nach wie vor in Grenzen. Zugleich sind der Anstieg der realen Haushaltseinkommen sowie die Konsumausgaben zurückgegangen, und ein wichtiges Maß für das Verbrauchervertrauen brach im Mai auf ein Allzeittief ein. Wir beobachten Inflation und den Arbeitsmarkt sehr genau, um Veränderungen des Konsums zu erfassen. Aus unserer Sicht könnten diese Faktoren die Fed dazu bewegen, den Leitzins in den nächsten Quartalen stabil zu lassen.

 

„Höhere Ölpreise lassen die Lebenshaltungskosten der Verbraucher steigen, die schon jetzt wegen des schwachen Lohnwachstums, ihrer schmelzenden finanziellen Rücklagen und der schwächeren Konjunkturstimmung unter Druck stehen“, sagt Anleihenportfoliomanager Timothy Ng.

 

Vor diesem Hintergrund halten wir eine Verlängerung der Duration von Anleihenportfolios für angeraten. Nach dem jüngsten Anstieg der 10-jährigen Treasury-Rendite auf über 4,6% im Mai überzeugen Anleihen zurzeit mit hohen Anfangsrenditen und attraktiver Bewertung. Zudem kann eine längere Duration gegen einen möglichen weiteren Konjunkturabschwung schützen.

 

Neben der Weltpolitik könnten auch längerfristige Themen wie künstliche Intelligenz in mehreren Szenarien für niedrigere Leitzinsen sorgen. Höhere Produktivitätsgewinne könnten die Inflation dämpfen, während Störungen am Arbeitsmarkt oder eine nachlassende Risikobereitschaft vielleicht eine Reaktion der Fed erfordern würden. Außerdem dürfte eine Fed unter der Leitung von Kevin Warsh eher zu einer lockereren Zinspolitik neigen.

 

Wenn sich die Konjunkturaussichten eintrüben und die Fed ihren Leitzins wieder senkt, könnte die Zinsstrukturkurve von Treasuries steiler werden. Die Kurzläuferrenditen könnten fallen, die Langfristrenditen steigen.

 

Gute Fundamentaldaten sorgen für Einzelwertchancen in allen Credit-Sektoren

 

Der Ausblick für Unternehmensanleihen (Credits) ist von attraktiven Anfangsrenditen und weitgehend stabilen Fundamentaldaten geprägt. Höhere Renditen bieten erhebliche laufende Erträge, und die engen Spreads sind durch die immer besseren Fundamentaldaten gerechtfertigt. In diesem Umfeld verfolgen wir bei Credit-Anlagen einen diversifizierten, flexiblen Ansatz.

 

„Die Kreditqualität dürfte steigen, und zwar dauerhaft“, sagt McCann. „Alles in allem spricht zurzeit viel für attraktive Credit-Erträge.“

 

Durch die stärkere Streuung, ist eine breite Positionierung weniger interessant. Vielmehr bilden sich aufgrund der Rendite- und Spreadunterschiede innerhalb der Ratingklassen Einzelwertchancen.

Attraktive Renditen wichtiger Credit-Sektoren

Ein Säulendiagramm, das die Yield-to-Worst-Spannen folgender Anleihenindizes einander gegenüberstellt: Bloomberg Global Aggregate Index, Bloomberg U.S. Corporate Investment Grade Index, Bloomberg U.S. Corporate High Yield 2% Issuer Capped Index, Bloomberg Corporate Mortgage-Backed Securities (CMBS): Erisa Eligible Index, Bloomberg U.S. Asset-Backed Securities Index und J.P. Morgan GBI-EM Global Diversified Index. Am breitesten sind die Spannen bei Emerging-Market-Lokalwährungsanleihen, CMBS und US-High-Yield, am engsten ist die von ABS. Weil die aktuellen Renditen der Assetklassen weit auseinanderliegen, kann die Einzelwertauswahl Einfluss auf die Gesamtrendite haben.

Quellen: Capital Group, Bloomberg, J.P. Morgan. Stand 31. Mai 2026. Global Aggregate: Bloomberg Global Aggregate Index, USD-Investmentgrade-Anleihen: Bloomberg Corporate Investment Grade Index; US-High-Yield: Bloomberg US Corporate High Yield 2% Issuer Capped Index; CMBS: Bloomberg CMBS: Erisa Eligible Index. ABS: Bloomberg ABS Index: Emerging-Market-Lokalwährungsanleihen: J.P. Morgan GBI-EM Global Diversified Index. 

Investmentgrade-Anleihen (mit Ratings von mindestens BBB/Baa) profitieren weiter von guten Unternehmensbilanzen und einer disziplinierten Finanzpolitik. Die Netto-Verschuldung ist recht stabil geblieben. Offenbar verfolgen die Unternehmen eine kluge Finanzstrategie, auch bei Fusionen und Übernahmen.

 

Ein interessanter Bereich sind Anleihen zur Finanzierung von KI und Datenzentren, wo große Emittenten mit guter Kapitalausstattung, stabilen Cashflows und hohen Kreditratings maßgeblich dazu beitragen, dass 2026 so viele Anleihen begeben werden könnten wie noch nie.

 

„Die meisten KI-Anleihen werden von Hyperscalern emittiert“, sagt McCann. „Die Spreads dieser neuen Papiere sind ausreichend weit, um Chancen zu bieten, und das bei einer sehr guten Kreditqualität.“ Auch Anleihen aus Sektoren wie Pharmazie, Versorger und Managed Care sind sehr interessant. Hier werden Dinge wie Produkteinführungen und Waldbrandschutz finanziert. Dies sowie die besseren Anleihenbedingungen könnten weitere Spreadverengungen auslösen.

 

Besonders überzeugen uns Verbriefungen, die nach wie vor günstiger bewertet sind als Unternehmensanleihen und mit guten Fundamentaldaten punkten. Unsere Begeisterung für MBS hat in den letzten Quartalen etwas nachgelassen. Ihre Bewertungen sind gestiegen, sodass wir andere Assetklassen für aussichtsreicher halten. Die, wenn auch sehr langsame, Erholung des Gewerbeimmobilienmarktes sorgt für Chancen bei CMBS, weil sich die Finanzierungsbedingungen verbessern. Dadurch finden mehr Verkäufe statt, was die Preisfindung erleichtert. ABS profitieren von stabilen strukturellen Schutzmechanismen, sodass Investoren vor den Folgen der Finanzschwäche mancher Privathaushalte gefeit sind.

 

Auch im High-Yield-Bereich scheinen die Fundamentaldaten vergleichsweise gut. Die zuletzt extrem niedrige Verschuldung ist nur leicht gestiegen, während die Barmittelbestände und Zinsdeckungsquoten weiterhin solide sind. Die Auswirkungen der Zölle waren handhabbar, und die höheren operativen Kosten wurden weitgehend an die Kunden weitergegeben. Die Spreads von High Yield mögen im Vergleich zu denen anderer Assetklassen etwas eng erscheinen, sodass in Branchen wie Medien und Gewerbeimmobilien die Einzelwertauswahl maßgeblich ist. Der Grund für die im Vergangenheitsvergleich engeren Spreads sind die bessere Kreditqualität und die kurze Duration von High Yield.

 

Private Credit leidet recht stark unter steigenden Ausfallquoten und KI-bedingten Störungen, aber die Schlagzeilen überdecken die Vielfalt der Kreditstrukturen und Risikoprofile. Eine sorgfältige Auswahl und ein Fokus auf Papiere mit höherem Rating könnte Investoren helfen, höhere risikobereinigte Erträge zu erzielen, obwohl sich der Markt insgesamt in einer späteren Phase befindet. Chancen bieten sich bei Direktkrediten an größere Unternehmen aus dem mittleren Größenspektrum, weil sie die vergleichsweise höheren Finanzierungskosten vermutlich besser auffangen können. Interessant sind auch assetbasierte Finanzierungen, bei denen Kredite durch Sachwerte wie Maschinen besichert sind, und deren Wiedereinbringungsquoten bei einer Konjunkturflaute höher sein können.

 

Bei Emerging-Market-Anleihen sorgen die stabilen Renditen zusammen mit guten Fundamentaldaten für attraktive Chancen. Einige Staatsanleihenemittenten bieten höhere Realrenditen und sind weniger verschuldet als viele Industrieländer, einschließlich der USA. Wir sind in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich stark positioniert. Teile Südamerikas erscheinen uns interessanter, während wir uns in Ländern, die sensibler auf die Energiepreise oder weltpolitische Risiken reagieren, eher zurückhalten. Für attraktiv halten wir auch Lokalwährungsanleihen, die sowohl die Aussicht auf hohe laufende Erträge als auch Schutz gegen eine Abwertung des US-Dollar bieten.

Emerging Markets: Robuste Renditen bei zugleich guten Fundamentaldaten

Ein Streudiagramm zeigt die Realrenditen im Vergleich zur Schuldenquote, unterteilt in vier Quadranten mit Orientierungslinien in der Nähe der USA mit einer Realrendite von 1,4% und einer Schuldenquote von rund 125%. Im oberen linken Quadranten, gekennzeichnet durch eine geringere Verschuldung und höhere Realrenditen, befinden sich Brasilien, Kolumbien, Südafrika, Mexiko, Indonesien, Chile, die Tschechische Republik, Polen, Ungarn, Indien, Malaysia und Thailand. China steht im unteren linken Quadranten, mit einer unterdurchschnittlichen Verschuldung, und nur rund 0,6% Realrendite. Auch Rumänien befindet sich im unteren linken Quadranten. Das Land ist ebenfalls gering verschuldet, und seine Realrendite ist sogar negativ.

Quellen: Bloomberg, Internationaler Währungsfonds, J.P. Morgan. Realrenditen Stand 31. März 2026. Realrenditen: Renditen der jeweiligen Länder im J.P. Morgan GBI-EM Global Diversified Index abzüglich der Kerninflation im Land. US-Realrenditen: Rendite 5-jähriger Treasuries abzüglich der US-Kerninflation. Verschuldung (Schulden/BIP): Anteil der Brutto-Staatsschulden des jeweiligen Landes an seinem BIP in Prozent. Quelle: „World Economic Outlook“ des IWF aus dem April 2026. 

Alles in allem setzt man bei Credits weniger auf Spreadverengungen sondern eher auf laufende Erträge mit Anleihen von fundamental stabilen Emittenten vor dem Hintergrund höherer Zinsen.

 

Laufende Erträge und Stabilität in einem wechselvollen Umfeld

 

Dank der höheren Renditen sind Anleihen attraktiver geworden, und jetzt ist ein guter Einstieg möglich. Mit einer längeren Duration sowie einem Fokus auf Diversifikation und der Flexibilität, zwischen Credit-Sektoren umzuschichten, haben Investoren Aussicht auf attraktive Erträge. Wenn sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld verschlechtert, können Anleihen ihre bislang maßgeblichste Aufgabe erfüllen: Diversifikation der Anlagen in Aktien und anderen risikobehafteten Wertpapieren.

 

Angesichts der unsicheren Weltpolitik und der Wachstumsrisiken in der zweiten Jahreshälfte könnten sich diese Eigenschaften als besonders wichtig erweisen.

Chitrang Purani ist Anleihenportfoliomanager und hat 22 Jahre Investmenterfahrung (Stand 31. Dezember 2025). Er hat einen MBA von der University of Chicago, einen Bachelor in Finanzen von der Northern Illinois University und ist CFA®.

Damien McCann ist Anleihenportfoliomanager und hat 26 Jahre Investmenterfahrung (Stand 31. Dezember 2025). Er hat einen Bachelor in Business Administration mit Schwerpunkt Finanzen von der California State University, Northridge und ist CFA®.

Timothy Ng ist Anleihenportfoliomanager und hat 19 Jahre Investmenterfahrung (Stand 31. Dezember 2025). Er hat einen Bachelor in Informatik von der University of Waterloo, Ontario.

Die Ergebnisse der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Ergebnisse. Man kann nicht direkt in einen Index investieren. Indizes sind keine gemanagten Produkte. Der Wert und Ertrag von Anlagen können schwanken, sodass Anleger ihr investiertes Kapital ganz oder teilweise verlieren können. Diese Informationen sind weder Anlage-, Steuer- oder sonstige Beratung noch eine Aufforderung, irgendein Wertpapier zu kaufen oder zu verkaufen.
 
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Capital Group managt Aktien in drei Investmenteinheiten, die ihre Anlageentscheidungen autonom treffen und unabhängig voneinander auf Hauptversammlungen abstimmen. Die Anleihenexperten sind für das Anleihenresearch und das Anleihenmanagement im gesamten Unternehmen verantwortlich. Bei aktienähnlichen Anleihen werden sie aber ausschließlich für eine der drei Aktieneinheiten tätig.