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Ausblick 2021

Outlook 2021: Wandel und Erholung


Im Rückblick könnte 2021 als Wendepunkt für Weltwirtschaft, Gesundheitsfürsorge und Politik erscheinen – und als ein Jahr, das unser Leben nachhaltig verändert und die Digitalisierung der Arbeitswelt entscheidend vorangebracht hat. Lesen Sie hier die wichtigsten Punkte aus unserem Outlook 2021.


Nur zur Illustration.
1 Schätzung für 2021.


 


Die Weltwirtschaft erholt sich allmählich


quelle: Internationaler Währungsfonds (IWF), World Economic Outlook, Oktober 2020. BIP-Schätzungen für 2020 und 2021.


Die Weltwirtschaft erlebt eine Achterbahnfahrt. Nachdem der Lockdown die stärkste Rezession seit der Großen Depression auslöste, dürften die großen Volkswirtschaften 2021 ordentlich wachsen, schätzt der Internationale Währungsfonds (IWF).


China hat die Pandemie weitgehend unter Kontrolle. Die Wirtschaft arbeitet wieder und hat sich überraschend schnell erholt. Sowohl 2020 als auch 2021 dürfte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wachsen.


In den USA, deren BIP im 3. Quartal 2020 annualisiert um enorme 33,1% zugelegt hat, erwartet der IWF 2021 3,1% Wachstum. 2020 dürfte die US-Wirtschaft um 4,3%  geschrumpft sein.


„Ob sich die Prognosen erfüllen, hängt von der Impfstoffentwicklung ab“, sagt Jared Franz, US-Volkswirt bei der Capital Group. Tatsächlich ist eine nachhaltige Erholung nicht sicher. Der größte Risikofaktor ist ein Wiederaufflammen von COVID-19.


Wann wird es genug Impfstoffe geben? „Pfizer, Moderna, AstraZeneca und andere haben schon erfolgreich getestet“, sagt Aktienportfoliomanager Rich Wolf. „Natürlich braucht es Zeit, bis ein Impfstoff flächendeckend eingesetzt werden kann, und vielleicht ist auch noch etwas Überzeugungsarbeit nötig. Ende November  schien es, als würden zwei Impfstoffe bis zum Jahresende eine Notfallzulassung erhalten. Ich gehe davon aus, dass  wir bis Mitte 2021 mindestens vier Impfstoffe haben.“


 


Niedrige Zinsen, steigende Kurse: Die Fed stützt die Märkte weiter


quellen: links: Federal Reserve. Stand 30. November 2020. In Phasen mit einer Zielspanne für den Leitzins ist deren untere Grenze angegeben. Rechts: RIMES, Standard & Poor’s.
Stand 30. November 2020. Erträge in US-Dollar.
1 Veränderung des S&P 500 vom 19. Februar 2020 bis zum 23. März 2020. Quelle: Bloomberg


 


Als sich COVID-19 weltweit ausbreitete, erlebten US-Aktien ein beispielloses Auf und Ab. Erst fielen sie um mehr als 33%,¹ aber dann erholten sie sich schnell wie nie und erreichten im September neue Allzeithochs. Danach waren sie zwar volatil, hielten sich aber gut. Unterdessen findet die US-Wirtschaft ihren Weg aus der Rezession.


Die Fed hatte schnell und entschlossen gehandelt, mit Zinssenkungen und Kreditprogrammen. Das hatte entscheidenden Anteil an der Trendwende.


Auch andere Notenbanken hatten aus der internationalen Finanzkrise gelernt und reagierten diesmal schneller. Man entschied sich auch in Europa und Asien für eine expansive Geldpolitik und umfangreiche Liquiditätshilfen.


Extrem niedrige Zinsen trieben Anleger in risikoreichere Titel, vor allem Aktien. „Hoch bewertete Wachstumswerte waren am volatilsten. Sie brachen erst am stärksten ein, um sich dann auch am stärksten zu erholen – eine ungewöhnliche Entwicklung“, meint Capital-Group-Portfoliomanager Chris Buchbinder. „Für die Zukunft erwarte ich eine Erholung auf breiterer Basis, also auch in anderen Sektoren.“


Wie lange bleiben die Zinsen nahe null? Anleihenportfoliomanager Pramod Atluri meint: „Die Fed will die Zinsen noch bis  weit in den Aufschwung hinein bei null halten. In den nächsten  zwei bis drei Jahren rechne ich nicht mit Zinserhöhungen.“


Zudem liegen die US-Präsidentschaftswahlen jetzt hinter uns. Weitere Konjunkturprogramme sind denkbar, die die Märkte stützen.


 


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