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Investmentperspektiven der Capital Group

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Europa
Europäische Weltmarktführer bieten interessante Chancen
Martyn Hole
Investment-Direktor
Im Überblick
  • Die Aussichten für Europa hängen vom Infektionsgeschehen ab und davon, in welchem Umfang die Regierungen ihre Hilfsprogramme fortsetzen.
  • Europäische Aktien sind nach wie vor günstig bewertet.
  • Einige europäische Weltmarktführer haben nahezu einzigartige Geschäftsmodelle. 

Die Aussichten für Europa


Der pandemiebedingte Shutdown des letzten Jahres hat die schlimmste Rezession seit der Großen Depression ausgelöst. Jetzt neigt er sich dem Ende, sodass die wichtigen Volkswirtschaften nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) 2021 recht ordentlich wachsen dürften. 


Nach dessen Schätzung wird das Wachstum in Europa in diesem Jahr 5,2% betragen. 2020 war es um 8,3% zurückgegangen.1 Allerdings hängen die Aussichten für Europa vom Infektionsgeschehen ab und davon, in welchem Umfang die Regierungen ihre Hilfsprogramme fortsetzen. Neue Lockdowns in einigen Ländern sorgen für Unsicherheit, wann das Wachstum wieder einsetzen wird. Deshalb und angesichts der gestörten Wirtschaftsbeziehungen zwischen Großbritannien und der EU nach dem Brexit fragen sich einige Investoren, wie sinnvoll eine Anlage in europäische Aktien ist. 


Weil einige europäische Unternehmen weltweit aktiv und günstiger bewertet sind als ihre US-Wettbewerber, kann man an den Börsen in Europa interessante langfristige Investmentchancen finden. 

 

Europäische Aktien sind nach wie vor attraktiv bewertet


Europäische Aktien sind schon seit der Finanzkrise 2008 im Vergleich zu USTiteln günstig bewertet. Deren Stärke ist auf die gute Binnenwirtschaft zurückzuführen, die sich schneller erholt hat als andere wichtige Volkswirtschaften. Auch der starke US-Dollar und die andernorts unsichere politische Lage sowie Handelszölle sind für die bessere Entwicklung von USAktienindizes verantwortlich.


 


Bewertungsunterschiede zwischen den USA und Europa sind eine Folge der Sektorstruktur


Ein genauerer Blick auf die Ergebnisse US-amerikanischer und europäischer Aktienindizes bringt interessante Details ans Licht. In europäischen Aktienindizes sind traditionelle Sektoren wie Finanzen, Grundstoffe und Energie stark vertreten. Im Gegensatz dazu bestehen US-Indizes hauptsächlich aus Technologie- und Gesundheitswerten. Diese Sektoren haben sich sehr gut entwickelt. Ihre Kurse sind stark gestiegen. Moderne Technologie-Aktien haben an den europäischen Märkten einen rechten geringen Anteil. Der Anteil der marktführenden Unternehmen ist hingegen hoch.


 


Europa ist in bestimmten Branchen führend


Weltweit sind einige Länder oder Regionen als in bestimmten Branchen führend bekannt. Beispielsweise gibt es mit China, Japan, Südkorea, den USA und Deutschland fünf wichtige Märkte für Industrieroboter, aber Japan steht an der Spitze. Das Land stellt die meisten Industrieroboter weltweit her und lieferte 2018 52% des globalen Angebots.4 Japan hat die Entwicklung Künstlicher Intelligenz und das Maschinenlernen maßgeblich vorangetrieben. Beides sind Grundlagen für das neue Zeitalter der Innovationen in der Robotertechnologie.5


 


 


1. Quellen: Internationaler Währungsfonds, World Economic Outlook, Oktober 2020. BIP-Zahlen für 2020 und 2021 sind Prognosen.


2.  Konjunkturbereinigtes KGV: Quotient aus dem Kurs des Index und dem 10-Jahres-Durchschnitt der inflationsbereinigten Gewinne, Stand 31. Dezember 2020. Quelle: Thomson Reuters Datastream 


3. Stand der Daten 31. Dezember 2020. Quelle: FactSet


4. Stand 2018. Quelle: International Federation of Robotics 


5. Stand Juli 2019. Quelle: RocketSpace.com 


 


 


Risikofaktoren, die vor einer Anlage zu beachten sind:

  • Diese Präsentation ist keine Investmentberatung oder persönliche Empfehlung.
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  • Je nach Strategie können Risiken bei Investitionen in festverzinslichen Wertpapieren, Derivate, Emerging Markets und/oder High-Yield-Anleihen auftreten. Emerging-Market-Anlagen sind volatil und ggf. auch illiquide.


Martyn Hole ist Investmentdirektor für Aktien bei Capital Group. Er verfügt über 39 Jahre Erfahrung in der Investmentbranche und ist seit 18 Jahren bei Capital Group tätig. Bevor er zu Capital kam, arbeitete er bei J.P. Morgan Asset Management. Er hat einen Master-Abschluss in Natur- und Ingenieurwissenschaften mit Auszeichnung von der University of Cambridge. Außerdem ist er Chartered Financial Analyst®. Martyn Hole ist in London tätig.


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